Konferenz „Gesundheitswirtschaft 2030 – Der Weg in die Zukunft“ am 12.12.2012 in Osnabrück

In Kooperation mit unserer Gesundheitsregion EUREGIO hat die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim am 12.12.2012 zur Konferenz „Gesundheitswirtschaft 2030 – Der Weg in die Zukunft“ eingeladen. Am Podiumstalk hat unser Vorsitzender, Dr. Arno Schumacher, teilgenommen.

„Im Gesundheitswesen stehen die einzelnen Verantwortungsbereiche wie Säulen nebeneinander. In vielen Bereichen haben sich Doppelstrukturen entwickelt. Das können wir uns auf die Dauer nicht leisten. In der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung sowie der Pflege und Rehabilitation ist daher in Zukunft eine stärkere Verzahnung sowohl auf Landes- als auch auf regionaler Ebene notwendig.“ Dies erklärte jetzt Heiner Pott, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration. Mit seinem Impulsvortrag eröffnete er die Netzwerkveranstaltung „Gesundheitswirtschaft 2030 – Der Weg in die Zukunft“ von IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.

Rund 60 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gesundheitswesen und Forschung tauschten sich über die bevorstehenden Herausforderungen und die möglichen Chancen aus.

„Früher wurde die Gesundheitswirtschaft in erster Linie als Kostenfaktor gesehen. Heute erkennen wir immer besser, dass sie vielmehr ein Wirtschaftsfaktor ist. Der Gesundheitssektor bietet in unserer Region nicht nur 30.000 Arbeitsplätze. Er ist mit seinen umfassenden Dienstleistungen auch ein wichtiges Plus als regionaler Standortfaktor. Darauf können wir stolz sein“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf.

Die Vorträge und Diskussionen der Veranstaltung widmeten sich Themen wie Finanzierung der Krankenkassen, elektronische Patientenakten und Fachkräftegewinnung.

Auf die Frage zum Beitrag der Gesundheitsregion EUREGIO zur Gesundheitswirtschaft 2030 antwortete Herr Dr. Schumacher:

„Die wichtigen Themen im Bereich der Gesundheit brauchen Mediatoren, um als wichtig erkannt und vorangebracht zu werden. Da spielt die Gesundheitsregion EUREGIO eine große Rolle – als Plattform im Einzelnen und als Vernetzung der zehn Gesundheitsregionen zunehmend im Globalen. Nur wenn wichtige Themen wichtig gemacht werden und auf angemessenem Niveau und durch Mitglieder und Interessierte propagiert werden, dann können Öffentlichkeit, Einrichtungen und Politik aufmerksam werden und für die Sache agieren.“

Als Themenbeispiele nannte Dr. Schumacher die bisherigen Visiten: Hygiene, multiresistente Keime, Nano-Technologie, Klinikversorgung der Bevölkerung oder das aktuelle Thema der Neujahrsvisite am 08.01.2013 – Moderne Rettungsdienste in der EUREGIO.

 

 

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