Hochschule Osnabrück auf dem Campus Lingen wird Mitglied des Vereins Gesundheitsregion EUREGIO und stärkt damit regionale Gesundheitskompetenz

Die Hochschule Osnabrück auf dem Campus Lingen und die Gesundheitsregion EUREGIO ziehen für die Gesundheit künftig an einem gemeinsamen Strang. Der Vorsitzende der Gesundheitsregion EUREGIO, Dr. med. Arno Schumacher, zeigt sich besonders erfreut: „Unsere regionale Gesundheitswirtschaft mit ihren kompetenten Medizinern und Leistungsanbietern und hervorragenden Strukturen auf deutscher und niederländischer Seite bietet ideale Rahmenbedingungen für angehende Fachkräfte“.

Thomas Nerlinger, Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO, fügt hinzu: „In unserem noch jungen grenzüberschreitenden Gesundheitsnetzwerk begeistern sich mittlerweile nahezu 90 Mitglieder aus der Grenzregion für dieses gemeinsame Ziel (u. a. Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Physiotherapeuten, Kliniken, Krankenkassen, Dienstleister, Unternehmen). Wir freuen uns sehr, mit der Hochschule Osnabrück einen weiteren engagierten Kooperationspartner an der Seite zu haben. Die Bildung und die beruflichen Perspektiven junger Menschen liegen uns sehr am Herzen. Die Kooperation bietet gute Möglichkeiten, schon während des Studiums wichtige Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.“

„Die Hochschule Osnabrück auf dem Campus Lingen bietet inzwischen Studiengänge an, die in Zusammenhang mit der Gesundheitsbranche stehen. Daher ist eine weitreichende Vernetzung des Hochschulstandortes mit der regionalen Gesundheitsbranche ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft“, betont Dekan Prof. Dr. Frank Blümel an der Fakultät Management, Kultur und Technik in Lingen.

Prof. Dr. Stefanie Seeling, Studiengangsleiterin des dualen Bachelorstudiengangs Pflege, ist es wichtig, diesen Studiengang in der Region bekannt zu machen und ein Netzwerk aufzubauen: „Eine Präsenz in der Gesundheitsregion EUREGIO ist für uns selbstverständlich, gerade auch, weil die EUREGIO-KLINIK in Nordhorn über die verbundleitende Fachschule, Schulungszentrum am Ludmillenstift in Meppen, zu den Kooperationseinrichtungen gehört. Hier werden jährlich fünf zukünftige akademisierte Pflegefachkräfte mit einem angestrebten Bachelor-Abschluss an der Krankenpflegeschule der EUREGIO-KLINIK ebenfalls als Gesundheits- und Krankenpflegefachkräfte, bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege ausgebildet.“ Denn das duale Studium bietet in Teilzeit die Möglichkeit, einen Bachelor-Abschluss zu erwerben und gleichzeitig eine Berufsausbildung zu absolvieren. Die ersten Absolventen werden ihr Studium im Jahr 2015 beenden und könnten in der Region einen potenziellen Arbeitgeber finden. Die akademisierten Pflegefachkräfte können die Klinik als Primary Nurse in der Steuerung von patientennahen Prozessen unterstützen und den Pflegebedarf der Patienten, auf wissenschaftliche Grundlagen gestützt, realisieren.

Der Beitritt in die Gesundheitsregion EUREGIO ist für Seeling ein Schritt, akademisierte Pflege in der Region bekannt, die Notwendigkeit für die Gesellschaft sichtbar zu machen und langfristig ein Netzwerk im Aufbau zu unterstützen.

Auch andere Bereiche der Hochschule profitieren von dem Beitritt. Prof. Dr. Ingmar Ickerott sieht im Gesundheitswesen einen dynamischen Bereich der Gesellschaft, in dem die von dem Hochschulstandort in Lingen vertretenen angewandten Wissenschaftsdisziplinen „Management und Technik“ zunehmend gefordert sind.

Die Hochschule Osnabrück auf dem Campus Lingen möchte sich aktiv in die Gesundheitsregion EUREGIO einbringen, um die Zukunftsthemen auf einer regionalen und damit bürgernahen Ebene voranzubringen.

Als Premiere der gemeinsamen Kooperation informiert die Hochschule Osnabrück auf der 6. Grafschafter Gesundheitsmesse Balance (07. – 09.03.2014) auf dem Stand der Gesundheitsregion EUREGIO über den Campus Lingen und die Studiengänge.

Nds. Ärzteblatt Nr. 5/2014, Seite 15 (Auszug)
Komplette Ausgabe

Artikel Grafschafter Nachrichten vom 06.03.2014

Nachrichten Hochschule Osnabrück, Campus Lingen

Emsland-Kurier vom 09.03.2014

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